Weilheimer Schulen stärken gemeinsam den Schutz von Kindern

Die Kollegien der Limburggrundschule, Grundschule Neidlingen, Werkrealschule, Realschule, SBBZ und SBBZ ESENT Michaelshof-Ziegelhütte haben mit einem gemeinsamen Tag ein deutliches Zeichen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen gesetzt. Sie trafen sich Mitte Mai zu einer schulübergreifenden Veranstaltung, in deren Mittelpunkt die Arbeit an einem Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt stand.

Als Hausherr der Realschule begrüßte Robin Fehmer, Schulleiter der Realschule, kommissarischer Schulleiter der Werkrealschule sowie geschäftsführender Schulleiter aller Weilheimer Schulen, die Lehrkräfte und Dozenten. Hier dankte er insbesondere Thomas Brüggemann und Karin Schwinghammer für ihre bisherige intensive Arbeit an dem Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt. Er hob dabei hervor, wie wichtig die gemeinsame Verantwortung aller Schulen ist.

Kai Katuric als Schulrat des Staatlichen Schulamts Nürtingen unterstrich allein durch seine Anwesenheit die Wichtigkeit der Veranstaltung. Er richtete wertschätzende Worte an alle Teilnehmer und lobte besonders den schulübergreifenden Zusammenhalt der Weilheimer Schulen. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen sei außerdem in der Verantwortung aller Lehrer.

Als Dozenten konnten Patrick Herzog und Fabian Rosemann vom Verein zur Förderung von Jugendlichen e.V. gewonnen werden. Nach der Thematisierung der rechtlichen Grundlagen ging es um die Fragen, wo sexuelle Grenzverletzungen beginnen und wie sexualisierte Übergriffe erkannt werden können. Die Referenten führten den Teilnehmern deutlich vor Augen, dass Übergriffe häufig gezielt vorbereitet werden und nicht zufällig geschehen. Man müsse die Strategien von Tätern verstehen, um wirksame Schutzkonzepte entwickeln zu können.

Thomas Brüggemann, Schulsozialarbeiter an der Realschule, stellte das Schutzkonzept der Weilheimer Schulen vor. Ziel sei es, den Umgang mit Verdachtsfällen sexualisierter Übergriffe zu vereinheitlichen und Handlungssicherheit für Lehrkräfte zu schaffen. Wesentliches Instrument ist hier das Sensoa-Flaggensystem, das künftig an allen teilnehmenden Schulen eingesetzt wird. Brüggemann betonte, wie wichtig es auch sei, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, um die Schüler schützen zu können.

Der Dozent Patrick Herzog erklärte den Teilnehmern die Arbeit mit diesem System, bei dem Verdachtsfälle anhand kategorisierter Kriterien verschiedenen Kategorien zugeordnet werden. Das weitere Vorgehen der Lehrkräfte und aller weiter daran beteiligten Personen können somit professionell geplant und abgestimmt werden.

Die Teilnehmer konnten schulübergreifend in Kleingruppen anhand von Fallbeispielen erkennen, wie wichtig eine gemeinsame und strukturierte Einschätzung von Situationen ist. Hilfreich war den Gruppen dabei das Sensoa-Flaggensystem und die Einbeziehung von unterschiedlichen Perspektiven.

Die Unterstützung durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Schulen spielt eine zentrale Rolle. Das Schutzkonzept sieht dabei vor, dass sich die Schulen mit geschulten und professionalisierten Teams gegenseitig unterstützen.

Weiterhin wurden den Lehrkräften Beratungs- und Unterstützungsangebote vorgestellt. Hilfreich können diese nicht nur für Betroffe sondern auch in Situationen sein, in denen Lehrkräfte eines Übergriffs beschuldigt werden. Hierbei können über das Hilfe-Portal Missbrauch passende Beratungsstellen in der Nähe gefunden werden.

Zum Abschluss trafen sich die einzelnen Schulen und arbeiteten an ihren eigenen Präventionskonzepten weiter. Diese sollen das Weilheimer Schutzkonzept ergänzen, denn nur durch kontinuierliche Präventionsarbeit könne ein Schutzkonzept nachhaltig wirksam werden. Diese Arbeit an den Konzepten soll nun an den einzelnen Schulen fortgesetzt werden.

Zum Abschluss des Tages zog Rektorin Eileen Müller ein positives Fazit des gemeinsamen Pädagogischen Tages: "Ein Schutzkonzept lebt davon, dass Schulen hinschauen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam handeln."

(Quelle: Mitteilungsblatt Weilheim/ Teck Nr. 22)

Grundschule trifft Kinderleichtathletik – Ein sportlicher Vormittag im Lindachstadion

Am ersten Dienstag im Mai verwandelte sich das Lindachstadion in eine große Bewegungslandschaft: Unsere gesamte Grundschule traf sich dort zur zweiten Stunde, um gemeinsam an der Kinderleichtathletik‑Aktion teilzunehmen. Nach einer schwungvollen Aufwärmübung starteten die Klassen voller Energie in den sportlichen Vormittag.

Unterstützt wurden wir von zahlreichen Elternhelferinnen und ‑helfern, dem engagierten Team der LG Teck sowie den Lehrkräften der Sportfachschaft. Dank ihrer Hilfe konnten die Kinder an abwechslungsreichen Stationen laufen, springen und werfen – Grundformen der Leichtathletik, die spielerisch und pädagogisch wertvoll vermittelt wurden. Auch das DRK war vor Ort und sorgte für zusätzliche Sicherheit und versorgten die ein oder andere kleinere Schramme.

Die Bewegungsstationen boten eine Vielzahl attraktiver Herausforderungen und sorgten für viel Aktivität und Begeisterung. Vier der insgesamt acht Stationen fließen in die Wertung der Bundesjugendspiele ein, die wir im Anschluss in der Schule auswerten werden und im Rahmen unserer Schulversammlung ehren werden.

Die Stimmung war großartig: motivierte Kinder, engagierte Helfer und ein Wetter, das perfekt mitspielte – trocken und sogar ein wenig sonnig. So wurde der Vormittag zu einem echten Highlight im Schuljahr.

Der Badische und Württembergische Leichtathletik‑Verband setzt sich seit vielen Jahren für die Bewegungsförderung von Kindern ein. Mit Aktionen wie dieser wird Leichtathletik für Grundschulkinder erlebbar und schafft wertvolle Impulse für Freude an Bewegung.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben: die LG Teck, alle Elternhelfer, die Helfer vom DRK und die Kollegen der Sportfachschaft. Gemeinsam haben wir unseren Schülerinnen und Schülern ein tolles Sporterlebnis ermöglicht.

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Wir suchen dringend Schwimmbegleitungen für das neue Schuljahr!
Schwimmbegleitung gesucht.pdf

Es werden weiterhin dringend Spenden und Helfer für das Schulfrühstück gesucht (Mittwochnachmittag und Donnerstagvormittag).
Ort: Schulmensa unserer Schule im Altbau,
Zeit: donnerstags 7:00 bis 7:40 Uhr. In den Ferien findet kein Schulfrühstück statt

Elternbrief Schulfrühstück.pdf